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Zentrifugalentsafter: schnell & günstig – aber nicht für jeden Saft die beste Wahl

Ein Zentrifugalentsafter arbeitet mit einem schnell rotierenden Reibsieb (10.000–15.000 U/min) und presst Saft in Sekunden – mit großer Einfüllöffnung und niedrigem Anschaffungspreis. Der Preis dafür: Die hohe Drehzahl wirbelt Sauerstoff ein, der Saft oxidiert schnell (Apfelsaft wird braun), der Trester bleibt feuchter (geringere Ausbeute) und das Gerät ist laut. Für frisch gepressten Alltagssaft empfehlen wir deshalb einen Slow Juicer. Die Zentrifuge spielt ihre Stärke dort aus, wo es auf reines Tempo und Durchsatz ankommt – im Gewerbe und beim Entsaften sehr großer Mengen, die ohnehin weiterverarbeitet oder konserviert werden.

Zentrifugalentsafter vs. Slow Juicer im Vergleich

ZentrifugalentsafterSlow Juicer (Kaltpresse)
PrinzipReibsieb, 10.000–15.000 U/min (Fliehkraft)Pressschnecke, 40–80 U/min (Kaltpressung)
Temposehr schnell (Sekunden)langsam, dafür schonend
Saft & Oxidationmehr Sauerstoffeintrag, oxidiert raschwenig Oxidation, klarer Saft, länger haltbar
Ausbeute / Trestergeringer, Trester feuchterhöhere Ausbeute, trockener Trester
Lautstärkelautleise (30–60 dB)
Einfüllengroße Öffnung, wenig VorschneidenSelf-Feeding bei aktuellen Modellen
Preisgünstig im Einstieghöher (Premium-Technik)
Ideal fürTempo/Durchsatz, große Mengen zum Konservierentäglicher Frischsaft, Sellerie, Blattgrün, Nussmilch

Wer täglich frischen Saft für den Sofortgenuss presst, fährt mit einem Slow Juicer besser – ob für den Privathaushalt oder für Gastro & Gewerbe.

Wann ist ein Zentrifugalentsafter wirklich sinnvoll?

Die Zentrifuge ist die richtige Wahl für einen klaren Spezialfall: maximaler Durchsatz bei sehr großen Mengen, bei denen der Saft ohnehin weiterverarbeitet oder haltbar gemacht wird – etwa in der Gewerbe- und Großküche oder bei Selbstversorgern mit reicher Ernte. Wenn selbst die kommerziellen Slow Juicer (Hurom CP50, Kuvings CS800) an ihre Durchsatzgrenze kommen, ist die Saftzentrifuge die Stufe darüber: reine Menge und Tempo. Für den täglichen Frischsaft, bei dem es auf Saftqualität und Haltbarkeit ankommt, bleibt der Slow Juicer die bessere Wahl.

Unsere Empfehlung: Rotor Sanamat Inox

Der Rotor Sanamat Inox ist für uns die beste gewerbliche Saftzentrifuge auf dem Markt: eine sehr robuste, komplett aus Edelstahl gefertigte Frischsaftzentrifuge – überraschend leise, mit zwei Drehzahlen und „High Dynamic Drive" für gleichbleibende Leistung auch unter Last. Sie verarbeitet rund 90–100 kg Obst und Gemüse pro Stunde und ist die Lösung, wenn es auf hohen Dauerdurchsatz ankommt. Alle Teile mit Lebensmittelkontakt sind spülmaschinengeeignet. Für Zitrusfrüchte und Granatapfel führen wir zusätzlich eine Rotor Citrus- & Orangenpresse.

Für noch höheren Durchsatz haben wir mit der Rotor Vitamat Inox die Profi-Klasse im Programm: rund 150–200 kg pro Stunde, 12-Liter-Tresterbehälter und Flow Control – gebaut für Groß- und Gewerbeküchen. So finden Sie bei uns die passende Saftzentrifuge für jede Betriebsgröße, vom Café bis zur Großproduktion.

Warum bei GrünePerlen kaufen?

Als autorisierter Fachhändler beraten wir Sie ehrlich – auch wenn das heißt, dass für Ihren Bedarf ein Slow Juicer die bessere Wahl ist. Wir führen Entsafter aller Bauarten, testen und vergleichen seit 2013, und bieten persönliche Beratung, Original-Ersatzteile und Zubehör.

Häufige Fragen zum Zentrifugalentsafter

Was ist ein Zentrifugalentsafter?

Ein Zentrifugalentsafter zerkleinert Obst und Gemüse an einem schnell rotierenden Reibsieb (10.000–15.000 U/min). Die Fliehkraft schleudert den Saft nach außen und trennt ihn vom Trester. Er entsaftet sehr schnell und hat meist eine große Einfüllöffnung.

Zentrifuge oder Slow Juicer – was ist besser?

Für täglichen Frischsaft ist der Slow Juicer besser: Er presst schonend bei niedriger Drehzahl, erzielt mehr Saft und weniger Oxidation. Der Zentrifugalentsafter punktet mit Tempo und Preis und eignet sich, wenn sehr große Mengen schnell entsaftet und ohnehin weiterverarbeitet werden.

Warum oxidiert der Saft aus einer Zentrifuge schneller?

Durch die hohe Drehzahl wird viel Sauerstoff in den Saft eingewirbelt. Das beschleunigt die Oxidation – der Saft verfärbt sich rascher (z. B. Apfelsaft) und sollte zügig getrunken werden.

Für wen lohnt sich ein Zentrifugalentsafter?

Vor allem für Gewerbe und Großküchen mit sehr hohem Durchsatz sowie für Menschen, die große Mengen entsaften und den Saft konservieren. Kommt es auf Saftqualität und Haltbarkeit an, empfehlen wir einen Slow Juicer.

Ist die Saftausbeute bei einer Zentrifuge geringer?

In der Regel ja: Der Trester bleibt feuchter als beim Slow Juicer, es bleibt also mehr Saft im Rückstand. Dafür arbeitet die Zentrifuge deutlich schneller.